Kinofilm, Deutschland / Polen (2015)

mit Jonas Nay, Gerdy Zint, André Henicke, Steffen Scheunemann

Regie: Michal Rogalski

Buch: Michal Rogalski

Produktion: Mafilm, Sunday Film Produktion, Prasa i Film

Ko-Produktion: Rundfunk Berlin-Brandenburg, STL-Leipzig

Redaktion: Cooky Ziesche (RBB)

Produzent: Maciej Strzembosz

Producer: René Frotscher, Thomas Jeschner, Eva-Marie Martens

Ko-Produzenten: Alexander Martens, Volker Zobelt,

Kamera: Jerzy Zielinski

Szenenbild: Justyna Jaszczuk

Kostümbild: Anna Englert 

Maskenbild: Monika Kaleta, Dorothea Wiedermann

Schnitt: Sebastian Korwin-Kulesza

Musik: Alexander Hacke

Fertigstellung: August 2015

Produktion: Martens Film und Fernsehproduktions GmbH

Ko-Produktion:  RBB / Leuchtstoff,

 

Mehr Informationen zum Cast und zur Crew finden Sie hier.

 

Die besetzte, polnische Provinz. Der Krieg dauert bereits 4 Jahre. Nach der verlorenen Schlacht von Stalingrad rekrutiert die deutsche Wehrmacht immer Jüngere. Guido, ein feinfühliger Teenager aus Berlin, ist einer von ihnen. In der Welt des Krieges fühlt er sich wie ein Alien und schafft um sich herum ein Asyl gegen die Brutalität des Krieges und die seiner älteren Kameraden. Er baut sich ein Versteck, wo er Jazzmusik hört und sich seinen Träumen hingibt.

Währenddessen arbeitet Romek, ein polnischer Junge, der seinen Vater im Krieg verloren hat, bei der Eisenbahn, um seine Mutter zu unterstützen. Als Beifahrer einer Lok sieht er täglich an den Gleisen von Judentransporten zurückgelassene Sachen. Er versteht nicht wirklich die Tragödien dahinter, und ist ziemlich indifferent. Wenn es möglich ist, klaut er von den deutschen Gendarmen von den eingesammelten jüdische Sachen, Dinge, die er gebrauchen kann, so auch ein altes Grammophon. Er ist kein Kämpfer. Er ist interessiert an Mädchen, besonders an Franka, die Tochter eines wohlhabenden Bauern. Doch auch Guido interessiert sich für sie. Guido und Romek sind keine Helden, wie viele andere Jungen in diesen Zeiten es auch nicht sind. Sie wollen überleben und ihre Jugend ausleben. Während ihres zufälligen Zusammentreffens zur Mittsommernacht ahnen sie nicht, dass ihre scheinbar stabile Welt sehr bald zusammen bricht.