
aka “Combat Girls”, Kinofilm, Drama, Deutschland 2011, FSK 12
mit Alina Levshin, Jella Haase, Wasil Mowrat und Gerdy Zint
Regie: David Wnendt
Buch: David Wnendt
Produktion: Martens Film und Fernsehproduktions GmbH
Ko-Produktion: ZDF / Das Kleine Fernsehspiel, Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf”
Produzenten: Eva-Marie & Alexander Martens
Producer: René Frotscher
Redaktion: Jörg Schneider (ZDF)
Produktionsleitung: Sophie Stäglich
Kamera: Jonas Schmager
Sounddesign: Paul Rischer
Szenenbild: Jenny Roesler
Kostümbild: Nicole Hutmacher
Maskenbild: Jana Schulze
Musik: Johannes Repka
Casting: Ulrike Müller
Schnitt: Andreas Wodraschke
Drehzeit: 12.08. – 01.10.2010
Dt.Verleih: Ascot Elite / 24Bilder Filmagentur
Kinostart Deutschland: 19. Januar 2012
Weltvertrieb: East-West Distribution GmbH
Förderungen: Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) und Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB)
Links zum Film:
Wettbewerbe/Preise:
MFG-StAR 2011 Baden Baden
Bester Nachwuchsregisseur – gewonnen.
35. Sao Paolo International Filmfestival “Mostra”
Beste Hauptdarstellerin Alina Levshin – gewonnen.
Prix Genève Europe
Best TV Fiction Script “Combat Girls” aka “Kriegerin” – gewonnen.
Kinofest Lünen 2011
Beste Szenographie Jenny Rössler – gewonnen.
Schülerfilmpreis Kriegerin – gewonnen.
First Steps Award 2011
bester abendfüllender Spielfilm – gewonnen.
international Zürich Filmfestival 2011
special Jury mention
Förderpreis Deutscher Film 2011
Kategorie Drehbuch: David Wnendt – gewonnen.
Schauspiel weiblich: Alina Levshin – gewonnen.
Prädikat besonders wertvoll
Der Film zeigt, dass rechte Parolen und ein nationalistisches Menschenbild bei der Konfrontation mit der Realität zerschellen.
Alina Levshin als Marisa und Jella Haase als Svenja liefern eine grandiose darstellerische Leistung, die den inneren Kampf zwischen Hass, Hilflosigkeit und der Suche nach Halt reflektiert. Die Inszenierung ist beängstigend authentisch, vor allem durch die Fokussierung auf die Dynamik innerhalb der Clique, die politikentleert ihren Zusammenhalt durch rechtsradikale Symbole sucht. Viele subtile Andeutungen lassen Raum für eigene Schlüsse. Kraftvoll und beängstigend nah – ein wichtiger deutscher Film.“- Pressetext der Filmbewertungsstelle FBW als Begründung zur Verleihung des Prädikats besonders wertvoll.
Sommer. Es ist heiß. Eine Kleinstadt irgendwo in Deutschland
Marisa ist jung, weiblich und rechtsradikal. Sie ist Teil der rechtsextremen Szene in einer ostedeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie „Skingirl“ tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: Ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt.
In diesem Sommer wird sich alles ändern. Marisa bekommt Konkurrenz in der Clique. Das neue Mädchen Svenja geht ihr gehörig auf die Nerven. Dann gerät Marisa mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die hier in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt.
Produziert wurde KRIEGERIN von der Mafilm GmbH aus Berlin in Koproduktion mit dem ZDF/Das Kleine Fernsehspiel und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“. Gefördert wird KRIEGERIN durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) und das Medienboard Berlin- Brandenburg (MBB).









