aka “Fly away”, Kinofilm, Tragikkomödie, Deutschland 2011
mit Angelica Domröse, Otto Sander, Ralf Wolter, Robert Stadlober, Anna-Maria Mühe, Marion van de Kamp, Herbert Köfer, Tilo Prückner, Us Conradi, Hannes Stelzer, Herbert Feuerstein, Monika Lennartz, Stephan Großmann, Steffi Kühnert, Gabriela Maria Schmeide
Regie: Bernd Böhlich
Buch: Bernd Böhlich
Produktion: Martens Film und Fernsehproduktions GmbH
Ko-Produktion: CinePlus und MückeFrehse Film GbR
Produzenten: Eva-Marie & Alexander Martens
Kamera: Florian Foest
Szenenbild: Justyna Jaszczuk
Kostümbild: Anne-Gret Oehme
Maskenbild: Katrin Westerhausen
Schnitt: Esther Weinert
Musik: Rainer Oleak
Originalton: Martin Witte
Drehzeit: 26.03. – 15.06.2011
Dt.Verleih: Neue Visionen Filmverleih
Kinostart Deutschland: Frühjahr 2012
Weltvertrieb: Telepool
Förderungen: Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und MEDIA Antenne
Links zum Film:
Zwei Dutzend Senioren erleben vierundzwanzig Stunden etwas Unerhörtes: sie brechen aus der Norm ihres Alltags aus, in dem sie ein Flugzeug, die JU 52 während eines Rundfluges kapern und es an den Ort ihrer Sehnsucht dirigieren: das Mittelmeer.
Synopsis
Annegret Simon, der Neuzugang im Seniorenheim, erweckt die Aufmerksamkeit von Herrn Tiedgen. Wie kann es nur sein, dass diese starke, stolze Frau plötzlich so mutlos ist? Um Annegret zu zeigen, zu was man im letzten Lebensabschnitt noch fähig ist, beschließt er, die für einen Tagesausflug vorgesehene JU52 gemeinsam mit den anderen Heiminsassen zu entführen.
Dieser ungewöhnliche, kriminelle Entschluss verschafft den alten Leuten nicht nur Abwechslung von einem streng reglementierten Alltag - er bringt auch zwischen ihnen die unterschiedlichsten Leidenschaften ans Tageslicht.
Über einen Zwischenstopp in Wien landen sie am Abend tatsächlich am Mittelmeer. In der österreichischen Hauptstadt gibt es allerdings eine Reihe von Hindernissen zu überwinden, denn inzwischen gilt ihr Flugzeug auch offiziell als entführt und Tiedgen und seine Leute müssen ihre Rolle glaubhaft spielen. Das gelingt ihnen mittels Phantasie und Talent, aber auch unter Anleitung der beiden Piloten Schlepper und Mittwoch. Die versprechen sich von dem Coup viel Publicity für ihr Unternehmen und öffentlichen Respekt für ihre vermeintliche Tapferkeit.
Nicht einmal zwölf Stunden nachdem sie am Morgen ihr Heim verlassen haben, stehen die alten Leute in einer kargen griechischen Landschaft und wie Kinder planschen sie mit ihren Füßen im Wasser des Mittelmeeres. Für Tiedgen hat sich ein uralter Wunsch erfüllt; Fanny die Rolle ihres Lebens gespielt; Hanni sich aus dem Schatten ihrer Schwester befreit und endlich die Liebe kennen gelernt; Stronz wird sie bis an Ende seiner Tage nicht mehr verlassen; Schwester Amelie hat etwas vom Leben, von Sehnsucht, Glück und Schmerz begriffen.
Sie blicken alle auf das Meer und können sich von dessen schmerzhafter Schönheit nicht lösen – so als wäre es das Leben selbst.







